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Kniegelenksendoprothetik

Die Kniegelenksarthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die durch die Abnutzung des Knorpelbelags des Kniegelenks und somit dem Verlust der mechanischen Gleiteigenschaften gekennzeichnet ist. Dieser Verschleiß führt zu zunehmenden Knieschmerzen mit möglicher Ausstrahlung in den Ober- oder Unterschenkel, die anfänglich nur nach Belastung, im weiteren Krankheitsverlauf auch in Ruhe auftreten. Initial kann durch konservative Maßnahmen wie Medikamente, Spritzen oder spezifischen Übungsbehandlung therapiert werden. Ist jedoch ein Großteil des Knorpelbelages zerstört, kann eine schmerzfreie Funktion des Kniegelenkes nur noch durch dessen Ersatz wieder hergestellt werden.

Der künstliche Kniegelenksersatz ist einer der am häufigsten durchgeführten Eingriffe in der Orthopädie. Jährlich werden in Deutschland ca. 150.000 Kniegelenkendoprothesen implantiert (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2014).

Das künstliche Kniegelenk besteht aus mehreren Komponenten. Dabei gibt es unterschiedlicher Prothesenmodelle, Verankerungsprinzipien und Oberflächendesigns. Man unterscheidet den unikompartimellen Ersatz (Schlittenprothese), den bikondylären Ersatz (Oberflächenersatz) und die gekoppelten Endoprothesen. Welche Prothese für den einzelnen Patienten am besten geeignet ist, wird den individuellen Bedürfnissen angepasst und in einer ausführlichen Voruntersuchung festgelegt. Wir beraten Sie gern.